Aktuell

Start des Verbundprojektes CASCADE KIT – Plattform zur Optimierung von Enzymkaskaden auf Bioträgern

Mai 28, 2018
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 /  by Jochen Schmid

Im April startete das Verbundprojekt CASCADE Kit im Rahmen der Ausschreibung “Neue Produkte für die Bioökonomie” des BMBF.
Ziel des Projektes ist es eine Plattform zur Optimierung von Enzymkaskaden auf Bioträgern zu entwickeln, um mittels dieser innovativen Immobilisierungstechnologie hoch effiziente enzymatische Reaktionskaskaden zu realisieren.

Das Projekt adressiert dabei unterschiedliche Aspekte der Immobilisierung:

• Auswahl der geeigneten Tags für die Immobilisierung
• Auswahl der Verhältnisse der jeweiligen Enzyme der Reaktionskaskade auf dem Bioträger
• Evaluierung der optimalen Dichte der Enzyme auf dem Bioträger
• Evaluierung der optimalen Abtrennungstechnologie der Bioträger aus dem Reaktionsansatz

Unter der Koordination der Technischen Universität Darmstadt, Prof. Johannes Kabisch, arbeiten wir an der Realisierung dieses Themas. Die CASCAT GmbH bringt dabei Ihre langjährige Expertise im Bereich der Enzymkaskaden ein und testet das System an industriell relevanten Prozessen. Ziel ist die Entwicklung eines kommerziell verwertbaren Kits, welches die Effizienz von Enzymkaskaden steigert und den Umgang damit erleichtert. Wir freuen uns Teil dieses hochinnovativen Forschungsprojektes zu sein und werden mit Hochdruck an der Realisierung des CASCADE KITs arbeiten. Das Projekt ist gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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Start des Verbundprojektes PFIFF – Polymere Fasern aus biobasierten Furanoaten

Oktober 30, 2017
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 /  by Jochen Schmid

Im Oktober startete das Verbundprojekt PFIFF im Rahmen der Ausschreibung “Maßgeschneiderte Ihnhaltsstoffe” des BMBF.
Ziel des Projektes ist es Methoden der synthetischen Biologie und chemisch-enzymatischer Synthesen zur Entwicklung neuer und nachhaltiger Produktionsketten für 2,5-furandicarbonsäure zu verbinden und deren Präkursor 5-HMF aus organischen Abfallprodukten zu nutzen. Diese Moleküle sollen als Ausgangsmaterial für eine Vielzahl von maßgeschneiderten Polymeren verwendet werden.
Die bio-basierte Synthese Route wird Drop-In Lösungen ermöglichen, zunächst für Polyethylenfuranoat (PEF), welches das am meisten eingesetzte Faserpolymer PET ersetzen kann, und dabei 100% biobasiert und rezyklierbar ist. PEF weist sogar bessere Materialeigenschaften auf als PET und kann mit einem geringeren Energieeinsatzhergestellt werden. Die Eigenschaften von PEF lassen erwarten, dass es an bestehenden Reaktoren und Spinnanlagen synthetisiert bzw. ausgesponnen werden kann. Weiterhin werden die textilen Eigenschaften ähnlich sein wie die von PET (im Unterschied zu PLA). Sein biobasierter Ursprung liegt außerhalb der Lebensmittelproduktion. Für den Austausch von PET ist es erforderlich ökonomische und produktive Produktionsketten für 5-HMF und FDCA zu entwickeln. Diese müssen Monomere in geeigneter Reinheit für die Polykondensation von PEF ohne Nebenprodukte bereitstellen, da diese zu verfärbten und minderwertigen Polymeren führen würden.

Das Projekt adressiert dabei unterschiedliche Aspekte in der Produktionskette:

• Produktion von Fructose aus landwirtschaftlichen Abfallströmen und Entwicklung eines Umsetzungsverfahrens für Pflanzen mit Inulin-Inhaltsstoffen
• Produktion von FDCA aus verdünnten HMF Lösungen und direkte Transformation von FDCA und DMFDC durch Fermentation
• Synthese von PEF über verschiedene Polykondensationsmethoden (FDCA- und DMFDC-Verfahren)
• Extrusion zu Fasern und Verarbeitung der Fasern zu textilen Produkten

Zusammen mit dem Deutschen Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf, der Technischen Universität München, der Fiber Engineering GmbH, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Universität Hohenheim, der Cotinental Reifen GmbH Deutschland, der PHB Fiber GmbH und der Trevira GmbH arbeiten wir an der Realisierung dieses Themas. Die CASCAT GmbH bringt dabei Ihre proprietäre Technologie zur Fructose-Herstellung ein. Wir freuen uns Teil dieses hochinnovativen Vorschungsverbandes zu sein und werden mit Hochdruck an der Realisierung neuer biobasierter Kunststoffe arbeiten. Das Projekt ist gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschunng.

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1. Strategietreffen der Chemie(-wende) Startup Szene

Juni 25, 2017
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 /  by Jochen Schmid

Am 22.6.2017 fand das erste Strategietreffen der deutschen Chemie(-wende) Startup Szene in Berlin als Teil des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. mit freundlicher Unterstützung von Covestro und Henkel statt.

CASCAT war bei diesem Treffen vertreten, um die Zukunft der deutschen Startup Szene aktiv mit zu gestalten und grundlegende Entscheidungen frühzeitig mit zu tragen.

Junge Unternehmen sind ein essentieller Bestandteil der Technologielandschaft und agieren im Vergleich zu großen Unternehmen flexibel, agil und schnell auf auftretende Veränderungen. Somit sind Startup Unternehmen ein adäquates Mittel um wissenschaftliche Errungenschaften in die Industrie einfließen zu lassen und die Lücke zwischen Wissenschaft und Kommerzialisierung zu schließen. Um eine starke Startup Szene im Bereich der Chemie zu etablieren, folgten Startups aus der ganzen Republik der Einladung des Bundesverbandes Deutsche Startup e.V. nach Berlin. Zusammen mit einem Vertreter von Covestro erarbeiteten wir eine gemeinsame strategische Ausrichtung und planten weitere Zusammenarbeiten.

Die vielversprechendsten Beschlüsse und geplante Aktionen zur Stärkung der Chemie(-wende) Startup Szene, welche beschlossen wurden, sind folgende:

  1. Motivation von Studierenden / Promovierenden neue Startup Unternehmen zu gründen (in Zusammenarbeit mit der GDCh und DECHEMA)
  2. Ausbau des Chemistry4Innovation Netzwerks: – um frühes Feedback aus der Industrie zu bekommen; – technische Herausforderungen zu lösen; – den Austausch zwischen Startups und der etablierten Industrie zu stärken
  3. Information von neuen Investoren über das riesige, bisher kaum beachtetet, Potential von Chemie Startups und Schaffung eines Raums, um mit dieser Szene in Kontakt zu kommen
  4. Beschleunigung und Erleichterung der Geschäftsbeziehungen mit Startup Unternehmen durch die Implementierung von Standardverträgen zur Kooperation (Geheimhaltungsverträge, IP-Schutz, etc.)
  5. Schaffung einer sicheren Plattform zum Austausch und der gegenseitigen Unterstützung bei Kooperationen und Schlüsselerfahrungen
  6. Aufbau eines Netzwerks mit Mittelstandsunternehmen
  7. Vorantreiben der Digitalisierung in der chemischen Industrie durch Gründung einer “digitalen Chemie” Untergruppe

Wir freuen uns, dass wir aktiv an der Entwicklung im Bereich der deutschen Chemie Startup Szene mitwirken und sind gespannt was wir weiter voranbringen!

Weitere Information finden sich unter diesem Link

 

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